Tagesfahrt ins Mansfelder Land

Zur Festigung der Gemeinschaft der Feuerwehr Gernrode, des Fördervereins Gernrode e.V. und der Freunde der Feuerwehr Gernrode wurde wieder eine gemeinsame Fahrt organisiert.  Ziel war das Bergwerk "Röhrigschacht" in Wettelrode und in die Wippraer Brauerei.


Start war am 09.09.17 um 10 Uhr bei herbstlichen Temperaturen und leichten Regen am Gerätehaus in Gernrode. Mit einem modernen Reisebus vom Busunternehmen Frenzel aus Bad Suderode ging es auf die Reise durch die schönen Unterharz-Dörfer bis ins Mansfelder Land. 1. Stop war dann am Bergwerk "Röhrigschacht" in Wettelrode.

Dort konnte zuerst das interessante Außengelände besichtigt werden. Anschließend wurden alle mit Arbeitskittel, Helm und Grubenlampe zünftig ausgestattet und es ging unter Tage.


Mit dem Förderkorb ging es dann 293m hinunter in den Kupferschiefer-Altbergbau. Dort bekamen wir eine tolle Führung, die sehr lehrreich war. Es wurde über die schwere Arbeit der Bergleute berichtet und Technik konnte besichtigt werden. Nach der Fahrt aus der Grube gab es eine kleine Stärkung im hauseigenen Restaurant.

Anschließend führte der Weg zu dem 2.Stop der Fahrt nach Wippra in die Brauerei. Dort angekommen führte man uns durch die Museumsbrauerei. Dort konnten während der Führung durch das Familienunternehmen auch verschiedene Sorten Wippraer Bier verkostet werden.

Nach der Führung begaben wir uns im Bus wiederauf den Rückweg nach Gernrode ins Gerätehaus wo ein Abendessen auf uns wartete. Anschließend klang der Tag noch in gemütlicher Runde aus, wo das Erlebte ausgewertet wurde.

Bericht und Bild: Manuela Wendehake

Wochenendschulung 2017

Vom 01.- 03. September 2017 fand für die Feuerwehren derWelterbestadt Quedlinburg wieder der Wochenendlehrgang statt.

Einen ausführlichen und bebilderten Bericht verlinke ich hier von der Homepage der Feuerwehr Quedlinburg.

Einsatzübung als Halbjahresabschluss

Am Freitag den 30.06.2017 wurden 18:04 Uhr die Kameraden der Gernröder Einsatzgruppe alarmiert. Hier sollte das elernte Wissen aus dem letzten Halbjahr praktisch überprüft werden. Im Kinderheim in der Friedrich Engels Straße wurde durch die Ortswehrleitung und die Leitung des Heimes die Übung vorbereitet. Im Wäscheraum des Hauses wurde mittels einer Nebelmaschine ein Brandausbruch simuliert. Durch die ausgelöste Brandmeldeanlage alarmiert konnten alle Bewohner das Haus verlassen und den Sammelplatz aufsuchen. Von der Feuerwehr mitgebrachte "Opfer" postierten sich an den Fenstern und ein lebloser Dummi wartete im 1. OG auf seine Rettung.

Den kurz darauf eintreffenden Einsatzkräften der Ortsfeuerwehr bot sich ein realistisches Szenario welches nun abzuarbeiten war. Der Einsatzleiter erkundete die Lage und gab entsprechende Befehle an die Mannschaft.

Mit der Drehleiter wurde zielsicher das Fenster im 2. OG angefahren um den ersten Jugendlichen abzuretten.

Parallel dazu baute der Angriffstrupp seine Wasserversorgung auf und ging zum Angriff auf das vermeintliche Feuer im 1. OG vor. Hier fand er auch die vermisste Person in Form des Dummis am Boden liegen und konnte diesen ins Freie bringen. Ebenfalls simuliert wurde ein Atemschutznotfall einer Einsatzkraft im 1.OG. 

Eine weitere Person im 1. OG machte am Fenster auf sich Aufmerksam, hier entschied der Einsatzleiter den Einsatz der Steckleiter, ein Trupp brachte diese in Stellung und auch diese Person erreichte sicher und wohlbehalten das Freie.

Im Anschluss erfolgte eine Auswertung der Übung. Das erste Wort hatte der Einsatzleiter Kevin Stadelmann und teilte den Anwesenden seine Sicht auf die Übung mit. Der stellv. Stadtwehrleiter Sebastian Petrusch danke den Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft und wertete dann mit dem Ortswehrleiter Peter Winter die Übung aus.