Einsatzübung als Halbjahresabschluss

Am Freitag den 30.06.2017 wurden 18:04 Uhr die Kameraden der Gernröder Einsatzgruppe alarmiert. Hier sollte das elernte Wissen aus dem letzten Halbjahr praktisch überprüft werden. Im Kinderheim in der Friedrich Engels Straße wurde durch die Ortswehrleitung und die Leitung des Heimes die Übung vorbereitet. Im Wäscheraum des Hauses wurde mittels einer Nebelmaschine ein Brandausbruch simuliert. Durch die ausgelöste Brandmeldeanlage alarmiert konnten alle Bewohner das Haus verlassen und den Sammelplatz aufsuchen. Von der Feuerwehr mitgebrachte "Opfer" postierten sich an den Fenstern und ein lebloser Dummi wartete im 1. OG auf seine Rettung.

Den kurz darauf eintreffenden Einsatzkräften der Ortsfeuerwehr bot sich ein realistisches Szenario welches nun abzuarbeiten war. Der Einsatzleiter erkundete die Lage und gab entsprechende Befehle an die Mannschaft.

Mit der Drehleiter wurde zielsicher das Fenster im 2. OG angefahren um den ersten Jugendlichen abzuretten.

Parallel dazu baute der Angriffstrupp seine Wasserversorgung auf und ging zum Angriff auf das vermeintliche Feuer im 1. OG vor. Hier fand er auch die vermisste Person in Form des Dummis am Boden liegen und konnte diesen ins Freie bringen. Ebenfalls simuliert wurde ein Atemschutznotfall einer Einsatzkraft im 1.OG. 

Eine weitere Person im 1. OG machte am Fenster auf sich Aufmerksam, hier entschied der Einsatzleiter den Einsatz der Steckleiter, ein Trupp brachte diese in Stellung und auch diese Person erreichte sicher und wohlbehalten das Freie.

Im Anschluss erfolgte eine Auswertung der Übung. Das erste Wort hatte der Einsatzleiter Kevin Stadelmann und teilte den Anwesenden seine Sicht auf die Übung mit. Der stellv. Stadtwehrleiter Sebastian Petrusch danke den Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft und wertete dann mit dem Ortswehrleiter Peter Winter die Übung aus.